Stand 28. Oktober 2026

KI-News: was diese Woche wirklich wichtig ist

24 Meldungen, Themen: Tools, Modelle, Branche, Agenten, API, ChatGPT, Sicherheit, Gemini, Claude, Regeln. Jede mit offizieller Quelle, einem „Was du jetzt tun solltest“ und Links zu den passenden Tools, Prompts und Erklärungen hier auf der Seite.

Jean sagt: Ich lese die Pressemitteilungen, damit du es nicht musst. Übrig bleibt, was dich betrifft, und ein Witz pro Absatz als Schmerzensgeld.

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  1. Neue Nutzungsrichtlinie von Anthropic für Claude tritt in Kraft. Zur Meldung
  2. Einführungspreis für Gemini 4 Argon in der API endet, danach doppelter Preis. Zur Meldung
  3. AI Act: Übergangsfrist für maschinenlesbare Kennzeichnung von KI-Inhalten endet. Zur Meldung
  4. gpt-5, o3 und o3-pro (genannte Versionen) verlassen die OpenAI-API. Zur Meldung
  5. Custom GPTs werden abgeschaltet. Zur Meldung
  6. Die eigenständige Seite claude.ai/design schließt. Zur Meldung
  7. PHP 8.2 erreicht sein Lebensende, danach keine Sicherheitsupdates mehr. Zur Meldung
  8. tts-1 und tts-1-hd verlassen die OpenAI-API. Zur Meldung
  9. GPT-4o, GPT-4o mini, GPT-4.1 und GPT-4.1 mini verlassen die OpenAI-API. Zur Meldung
  10. Custom GPTs in FedRAMP- und Enterprise-Workspaces mit Aufschub. Zur Meldung
  11. whisper-1 und gpt-4o-transcribe verlassen die OpenAI-API. Zur Meldung
  12. AI Act: Pflichten für Hochrisiko-KI nach Anhang III gelten. Zur Meldung

Alle Meldungen, neueste zuerst

  • Tools

    Copilot in Excel lernt per Zuschauen: Skills statt Makros

    Copilot in Excel bekommt laut Microsoft fünf neue Fähigkeiten: Daten bereinigen, Daten holen, Skill-Recorder, Skill-Builder und eine interaktive Berichtsfläche.

    Was du jetzt tun solltest
    • Eine Tabelle, die du jeden Monat aufräumst, mit @clean-data prüfen lassen und die Vorschläge einzeln abnicken.
    • Eine wiederkehrende Auswertung mit dem Skill-Recorder im Web aufzeichnen und beim nächsten Mal testen.
    • Vor dem Einsatz mit Kunden- oder Personaldaten klären, welche Copilot-Funktionen deine Organisation freigegeben hat.
  • Modelle

    Google Genie 4: Welten auf Zuruf, jetzt mit Ton

    Genie 4 ist laut Google DeepMind ein Weltmodell, das interaktive Szenen in Echtzeit erzeugt und dabei gleichzeitig Musik, Umgebungsgeräusche und Dialoge generiert.

    Was du jetzt tun solltest
    • Für Kreativ- und Simulationsprojekte im Blick behalten, aber noch nichts darauf planen.
    • Wer Google AI Ultra hat: Warteliste für Project Genie prüfen.
    • Bei KI-generierten Videos die Kennzeichnungspflicht nach dem AI Act beachten.
  • Tools

    Opera WebAI: KI läuft jetzt direkt im Browser, ohne Cloud

    WebAI ist laut Opera ein vorgeschlagener Webstandard, unterstützt unter anderem von Google und Microsoft. Websites und Erweiterungen können damit KI nutzen, die lokal im Browser läuft.

    Was du jetzt tun solltest
    • Opera One aktualisieren und unter Einstellungen, Opera AI die Option „Enable Web AI API“ testen.
    • Mit einer der Beispiel-Erweiterungen ausprobieren, wie schnell lokale KI auf deinem Gerät ist.
    • Für eigene Erweiterungen prüfen, ob lokale KI reicht, statt eine Cloud-API zu bezahlen.
  • Branche

    Anthropic will an die Börse: was der Claude-Hersteller verrät

    Anthropic, PBC hat am 26. Oktober 2026 bei der US-Börsenaufsicht SEC das Formular S-1 für einen Börsengang eingereicht. Die Aktien sollen an der Nasdaq unter dem Kürzel „ANT“ gehandelt werden.

    Was du jetzt tun solltest
    • Nichts überstürzen: Für Claude-Nutzer ändert sich durch den Antrag erst einmal nichts.
    • Wichtige Anweisungen und Projekte so dokumentieren, dass sie sich zu einem anderen Tool umziehen lassen.
    • Wer investieren will: Prospekt lesen, Risiken prüfen, keine Anlageentscheidung wegen eines Blogartikels.
  • Modelle

    GPT-6.1 Terra: das günstige Arbeitstier für Klickarbeit

    GPT-6.1 Terra ist seit 26. Oktober 2026 in ChatGPT Work und Codex für Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu verfügbar, in der API als gpt-6.1-terra.

    Was du jetzt tun solltest
    • In ChatGPT Work eine typische Aufgabe einmal mit Terra und einmal mit Sol laufen lassen und vergleichen.
    • API-Automationen mit hohem Volumen prüfen: Passt Terra statt Sol oder Astra?
    • Kosten vorher mit dem API-Kosten-Rechner überschlagen und mit dem Testplan-Prompt umstellen.
  • Agenten

    Agent Skills gehören jetzt allen: Anthropic gibt den Standard ab

    Am 22. Oktober 2026 hat Anthropic Agent Skills an die Agentic AI Foundation (AAIF) unter dem Dach der Linux Foundation übergeben, samt Name, Logo, GitHub-Organisation und agentskills.io.

    Was du jetzt tun solltest
    • Eine Aufgabe auswählen, die du ständig gleich erklärst, und sie als Skill-Anleitung aufschreiben.
    • Fremde Skills vor der Installation lesen, besonders enthaltene Skripte.
    • Prüfen, ob deine Coding- oder Chat-Tools Skills schon unterstützen.
  • Agenten

    Claude fragt seltener nach: Auto-Modus wird Standard

    Anthropic hat am 22. Oktober 2026 angekündigt: Ab der Folgewoche starten Sitzungen in den Claude-Apps für Web, Desktop und Mobil bei Pro, Max und Team standardmäßig im Auto-Modus.

    Was du jetzt tun solltest
    • Prüfen, welche Verbindungen und Werkzeuge Claude in deinem Konto nutzen darf.
    • Für heikle Aufgaben eine eigene Sitzung im manuellen Modus starten.
    • Im Team klären, ob der Admin einen festen Standard setzt.
  • Modelle

    GPT-6 und Claude bei Google Cloud: alle Großen unter einem Dach

    Am 21. Oktober 2026 haben OpenAI und Google Cloud angekündigt, dass GPT-6 Astra, GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna sowie Codex in Googles Model Garden kommen, zunächst als private Vorschau für ausgewählte Firmenkunden.

    Was du jetzt tun solltest
    • Bei bestehender Google-Cloud-Zusage prüfen, ob sich OpenAI- oder Claude-Nutzung darüber abrechnen lässt.
    • Für die Datenschutzprüfung klären, wer Datenverarbeiter ist: Anthropic oder Google.
    • Bestehende Rabatte vor dem Wechsel mit dem Account-Team abstimmen, laut Anthropic gelten sie nicht rückwirkend.
  • API

    OpenAI Decisions API: Ja-Nein-Fragen für 10 Cent pro Million

    Seit 22. Oktober 2026 ist die Decisions API allgemein verfügbar. Sie beantwortet Fragen mit begrenzten Antworten: Wahrscheinlichkeit, Auswahl aus festen Optionen oder Bewertung nach Stufen.

    Was du jetzt tun solltest
    • Einen wiederkehrenden Entscheidungsschritt in deinem Ablauf suchen, etwa Ticket-Kategorien.
    • Frage und erlaubte Antworten aufschreiben, dann im Decisions Playground mit echten Beispielen testen.
    • Kosten mit dem API-Kosten-Rechner gegen dein heutiges Modell rechnen.
  • Agenten

    Claude Duet: der KI-Agent, der sich zuerst meldet

    Claude Duet ist eine eigene App für iOS, Android und claude.ai, in der Claude als proaktiver Agent arbeitet: Morgen-Briefing, Aufgaben im Hintergrund, Rückfrage vor heiklen Aktionen.

    Was du jetzt tun solltest
    • Für die Zukunft üben: Gib einem Agenten Aufträge mit Ziel, Grenzen und Freigabepunkten.
    • Überlegen, welche Konten ein Agent sehen darf und welche nie.
    • Bei Interesse und US-Abo: auf die Warteliste setzen und Limits im Blick behalten.
  • ChatGPT

    Custom GPTs werden abgeschaltet: was am 11. Dezember passiert

    Custom GPTs werden laut OpenAI-Hilfe-Center am 11. Dezember 2026 abgeschaltet. Danach sind GPTs und ihre Seiten nicht mehr erreichbar. Nur FedRAMP-Workspaces und Enterprise-Workspaces mit genehmigtem Aufschub haben bis 11. Februar 2027.

    Was du jetzt tun solltest
    • Liste aller GPTs anlegen, die du selbst gebaut hast oder regelmäßig nutzt.
    • Anweisungen und Wissensdateien jedes eigenen GPTs lokal sichern.
    • Wichtige Änderungen fertigstellen und veröffentlichen, bevor du umziehst. Entwürfe ziehen nicht mit.
  • Sicherheit

    PHP2Shell: KI findet uralte PHP-Lücken, jetzt updaten

    Am 21. Oktober 2026 hat das PHP-Projekt PHP 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 und 8.2.35 veröffentlicht. Sie schließen zwei kritische Lücken (CVSS 9.2), über die Angreifer ohne Login Code auf dem Server ausführen können.

    Was du jetzt tun solltest
    • PHP-Version im Hosting-Panel oder per phpinfo() prüfen.
    • Auf 8.5.12, 8.4.27, 8.3.36 oder 8.2.35 aktualisieren, bei eigenem Server über die Paketquellen deiner Distribution.
    • Läuft noch PHP 8.1 oder älter: Hoster oder LTS-Anbieter nach Rückportierung fragen oder umziehen.
  • ChatGPT

    Werbung in ChatGPT: was du siehst und was Firmen buchen können

    Am 21. Oktober 2026 hat OpenAI ChatGPT Ads auf 26 weitere Länder ausgeweitet, jetzt 89 weltweit. Laut OpenAI haben über 100.000 Werbetreibende Kampagnen geschaltet.

    Was du jetzt tun solltest
    • Als Nutzer: Werbe-Personalisierung in den ChatGPT-Einstellungen prüfen.
    • Als Firma: Konto unter ads.openai.com anlegen und mit kleinem Testbudget starten.
    • Landingpages auf die Fragen ausrichten, die Menschen in ChatGPT stellen.
  • ChatGPT

    ChatGPT: Chats jetzt mit PIN sperren, aber kein Tresor

    Seit 20. Oktober 2026 rollt OpenAI gesperrte Chats aus: Ausgewählte Unterhaltungen verschwinden aus Verlauf, angehefteten Chats und Suche und öffnen sich nur mit einer 4-stelligen PIN oder Face ID, Touch ID oder Geräteentsperrung.

    Was du jetzt tun solltest
    • Chats mit privaten Themen sperren, bevor du das nächste Mal den Bildschirm teilst.
    • PIN im Passwort-Manager speichern, ein Zurücksetzen löscht alles Gesperrte.
    • Sensible Daten weiterhin gar nicht erst in Chatbots eingeben.
  • Gemini

    Gemini für kleine Firmen: Marken-Look, Finanzen, Shop-Anbindung

    Am 20. Oktober 2026 hat Google eine eigene Startseite für kleine Firmen in Gemini angekündigt: Marke aufbauen, Finanzen auswerten, Kundenfeedback verstehen.

    Was du jetzt tun solltest
    • Gemini-App öffnen und prüfen, ob die Business-Startseite in deinem Konto schon da ist.
    • Brand-Kit mit Logo, Farben und Schriften als Datei bereitlegen.
    • Verknüpfungen nur für die Apps freigeben, die du wirklich brauchst.
  • API

    OpenAI merkt sich Prompts jetzt 12 Stunden: wann das spart

    Seit 20. Oktober 2026 kannst du in der Responses API von OpenAI eine Mindest-Lebensdauer von 12 Stunden für den Prompt-Cache wählen, statt der üblichen 30 Minuten. Das gilt ab GPT-5.6.

    Was du jetzt tun solltest
    • Prüfen, welche Teile deiner Anfragen immer gleich sind, und sie an den Anfang stellen.
    • Zählen, wie oft am Tag derselbe Anfang mit großen Pausen genutzt wird. Ab dreimal lohnt „12h“.
    • Kosten vorher mit dem API-Kosten-Rechner überschlagen.
  • API

    DeepSeek: Websuche per API, gratis nur noch bis 31. Oktober

    DeepSeek hat am 17. Oktober 2026 zwei neue Schnittstellen für alle geöffnet: Search für Websuche und Fetch zum Abrufen von Seiten. Jede kostet laut DeepSeek 0,75 US-Dollar pro 1.000 Aufrufe.

    Was du jetzt tun solltest
    • Prüfen, ob deine Agenten DeepSeek Search oder Fetch nutzen, und die Aufrufe der letzten Woche zählen.
    • Kosten ab 31. Oktober hochrechnen: Aufrufe mal 0,75 US-Dollar pro 1.000.
    • Vor dem Einsatz mit Kundendaten den Datenschutz klären oder auf selbst betriebene Gewichte ausweichen.
  • Modelle

    Meta Muse Spark Open: Spitzenmodell für zwei Mac Studios

    Muse Spark Open ist laut Meta das stärkste offene Modell aus den USA: 816 Milliarden Parameter, davon 42 Milliarden aktiv, 1 Million Tokens Kontext, gebaut für Coding und Agenten.

    Was du jetzt tun solltest
    • Gehostet über OpenRouter oder einen anderen Anbieter mit eigenen Aufgaben testen, bevor du Hardware kaufst.
    • Lizenz lesen, bevor das Modell in ein Produkt oder einen Kundenauftrag geht.
    • Mit Mistral Large 4 und DeepSeek V4.1 Flash vergleichen, wenn dir offene Gewichte wichtig sind.
  • API

    GPT-4o und GPT-4.1 fliegen aus der API: Frist 14. Januar

    Laut der Abkündigungsseite von OpenAI werden GPT-4o, GPT-4o mini, GPT-4.1 und GPT-4.1 mini am 14. Januar 2027 aus der API entfernt. Bekanntgegeben wurde das am 14. Oktober 2026.

    Was du jetzt tun solltest
    • In Make, Zapier, n8n, Plugins und eigenen Skripten nach gpt-4o, gpt-4o-mini, gpt-4.1 und gpt-4.1-mini suchen.
    • Auf gpt-6-luna umstellen und mit fünf echten Fällen testen, besonders wenn JSON zurückkommt.
    • Kosten vorher im API-Kosten-Rechner vergleichen.
  • API

    Gemini 4 Argon: Einführungspreis endet am 30. November

    Gemini 4 Argon kostet in der API laut Google zum Start 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 10 US-Dollar für die Ausgabe, gecachte Eingaben 95 % weniger.

    Was du jetzt tun solltest
    • Prüfen, in welchen Automationen und Apps gemini-4-argon als Modell eingetragen ist.
    • Kosten mit dem doppelten Preis neu rechnen und mit Sonnet 5.5 oder GPT-6.1 Sol vergleichen.
    • Wo Argon nicht zwingend nötig ist, vor dem 30. November ein günstigeres Modell testen.
  • Gemini

    Gemini gratis: Die Modellwahl übernimmt jetzt Google

    Nutzer ohne Google-AI-Abo sehen in der Gemini-App seit Anfang Oktober 2026 nur noch „Auto“ in der Modellauswahl. Die Wahl eines bestimmten Modells ist laut Google jetzt den Abos vorbehalten.

    Was du jetzt tun solltest
    • Bei wichtigen Antworten unter „Mehr“ nachsehen, welches Modell geantwortet hat.
    • Schwierige Aufgaben ausführlich formulieren, mit Kontext und Prüfauftrag.
    • Mit dem KI-Test vergleichen, ob ein anderer Gratis-Chatbot für deine Aufgaben besser passt.
  • Claude

    Claude Docs, Slides und Design jetzt auch gratis

    Seit 8. Oktober 2026 sind Claude Docs, Slides und Design aus der Beta und laut Anthropic in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

    Was du jetzt tun solltest
    • Nächste Präsentation einmal mit Claude Slides entwerfen und als PowerPoint exportieren.
    • Wer claude.ai/design nutzt: Projekte vor dem 14. Dezember 2026 sichern.
    • Für Dashboards prüfen, welche Datenquellen dein Unternehmen freigeben will.
  • Regeln

    Neue Claude-Regeln ab 12. November: was Marketer wissen müssen

    Anthropic hat am 8. Oktober 2026 eine neue Nutzungsrichtlinie veröffentlicht. Sie gilt ab 12. November 2026 für alle, die Claude nutzen, auch über die API.

    Was du jetzt tun solltest
    • Alle Abläufe auflisten, in denen Claude Werbung schreibt oder über Menschen mitentscheidet.
    • Für Hochrisiko-Fälle festlegen, wer prüft, und Betroffene über den KI-Einsatz informieren.
    • Keine Bewertungen, Kommentare oder Konten unter falscher Identität mit KI erzeugen, mit keinem Anbieter.
  • Regeln

    AI Act: Bis 2. Dezember müssen KI-Inhalte maschinenlesbar markiert sein

    Seit 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Anbieter generativer Systeme, die schon vorher auf dem Markt waren, haben laut Digital Omnibus bis 2. Dezember 2026 Zeit, KI-Inhalte maschinenlesbar zu kennzeichnen.

    Was du jetzt tun solltest
    • Prüfen, ob du realistisch wirkende KI-Bilder, Videos oder Stimmen von echten Personen veröffentlichst, und eine Kennzeichnung festlegen.
    • Bei automatisch veröffentlichten Texten ohne Redaktion eine KI-Kennzeichnung einbauen oder eine redaktionelle Prüfung einführen.
    • Herkunftsdaten wie C2PA in KI-Bildern nicht absichtlich entfernen.

Alle Meldungen nach Thema

Tools 2
Modelle 4
Branche 1
Agenten 3
API 5
ChatGPT 3
Sicherheit 1
Gemini 2
Claude 1
Regeln 2

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Begriffe kurz erklärt 4
C2PA
Offener technischer Standard der Coalition for Content Provenance and Authenticity für Herkunftsangaben bei Bildern, Videos und Audio. Signierte „Content Credentials“ können zeigen, mit welchem Gerät oder Programm ein Bild entstanden ist und ob KI beteiligt war.
Digital Omnibus
Kurzname der Verordnung (EU) 2026/1744, die den EU AI Act geändert hat. Sie verschiebt die Pflichten für Hochrisiko-KI auf den 2. Dezember 2027 (Anhang III) und den 2. August 2028 (Anhang I) und verlangt bei der KI-Kompetenz nach Art. 4 nur noch Fördermaßnahmen ohne festes Niveau.
Parameter
Die gelernten Zahlenwerte eines Modells. Mehr Parameter bedeuten nicht automatisch bessere Antworten, aber meist mehr Rechenaufwand.
Auto-Modus
Arbeitsweise von KI-Agenten, bei der nicht jede Aktion einzeln freigegeben werden muss. Eine automatische Prüfung lässt sichere Schritte durch und blockt riskante. In Claude Code ist er seit August 2026 Standard, in den Claude-Apps laut Anthropic ab Ende Oktober 2026.
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