API · Meldung vom 13. Oktober 2026 · 4 Minuten · geprüft am 28. Oktober 2026

Gemini 4 Argon: Einführungspreis endet am 30. November

Google verlangt für Gemini 4 Argon in der API bis 30. November 2026 einen Einführungspreis. Danach verdoppeln sich die Preise. Was das kostet, wen es trifft und was du vorher prüfen solltest.

Jean sagt: Einführungspreise sind wie das erste Probetraining im Fitnessstudio. Schön, aber lies das Kleingedruckte, bevor du den Vertrag unterschreibst.
Das Wichtigste in 30 Sekunden 3
  • Gemini 4 Argon kostet in der API laut Google zum Start 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 10 US-Dollar für die Ausgabe, gecachte Eingaben 95 % weniger.
  • Der Einführungspreis gilt bis 30. November 2026. Danach verlangt Google 4 US-Dollar für die Eingabe und 20 US-Dollar für die Ausgabe pro Million Tokens.
  • In der Gemini-App betrifft das niemanden: Dort nutzen Google AI Pro und Ultra Argon im Rahmen ihres Abos.

Was ändert sich am 30. November?

Google hat Gemini 4 Argon am 13. Oktober 2026 für alle freigegeben und dabei einen Einführungspreis genannt: 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 10 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens, gecachte Eingaben mit 95 % Rabatt.

Laut Google endet der Einführungszeitraum am 30. November 2026. Danach gilt für das öffentlich zugängliche Argon-Modell ein Preis von 4 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 20 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens. Die Rechnung verdoppelt sich also, bei gleicher Arbeit.

Wen trifft das?

Alle, die Argon über die Gemini API in AI Studio, über die Gemini-Plattform oder in eigenen Automationen anfragen. In der Gemini-App und im KI-Modus der Google-Suche zahlst du über dein Google-AI-Abo, dort ändert sich durch das Ende des Einführungspreises nichts.

Wer in den letzten Wochen Argon in einen Workflow eingebaut hat, weil es günstig getestet hat, sollte die Rechnung mit dem neuen Preis wiederholen. Ein Projekt, das bei 50 Euro im Monat liegt, liegt dann grob bei 100.

Was sonst noch neu ist

Argon hat laut Google eine gemeinsame Grenze von 1 Million Tokens für Ein- und Ausgabe zusammen und arbeitet mit einem neuen Fortsetzungsverfahren für lange Aufgaben. Wer Argon in Automationen nutzt, sollte die Entwickler-Dokumentation dazu lesen, damit lange Antworten nicht abgeschnitten werden.

Die Konkurrenz liegt preislich nah dran: GPT-6.1 Sol kostet laut OpenAI 2 und 10 US-Dollar, Claude Sonnet 5.5 laut Anthropic ebenfalls 2 und 10 US-Dollar pro Million Tokens. Ab Dezember ist Argon in der API also das teurere Modell dieser Klasse.

Was du jetzt tun solltest ✅

  1. Prüfen, in welchen Automationen und Apps gemini-4-argon als Modell eingetragen ist.
  2. Kosten mit dem doppelten Preis neu rechnen und mit Sonnet 5.5 oder GPT-6.1 Sol vergleichen.
  3. Wo Argon nicht zwingend nötig ist, vor dem 30. November ein günstigeres Modell testen.

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Quellen und Stand 🔎

Alle Angaben in dieser Meldung wurden mit diesen offiziellen Quellen abgeglichen, zuletzt am 28.10.2026.

Häufige Fragen 🙋

Was kostet Gemini 4 Argon ab Dezember 2026?

Laut Google nach dem 30. November 2026 4 US-Dollar pro Million Eingabe-Tokens und 20 US-Dollar pro Million Ausgabe-Tokens.

Wird die Gemini-App teurer?

Nein, der Einführungspreis betrifft nur die API. In der App nutzen Google AI Pro und Ultra Argon im Rahmen ihres Abos.

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Prompt Caching
Wiederkehrende Teile eines Prompts werden zwischengespeichert, sodass sie bei der nächsten Anfrage günstiger und schneller verarbeitet werden.
Auto-Modus
Arbeitsweise von KI-Agenten, bei der nicht jede Aktion einzeln freigegeben werden muss. Eine automatische Prüfung lässt sichere Schritte durch und blockt riskante. In Claude Code ist er seit August 2026 Standard, in den Claude-Apps laut Anthropic ab Ende Oktober 2026.
Agent Skills
Offenes Format, mit dem KI-Agenten Fachwissen und Arbeitsabläufe nachladen: ein Ordner mit einer SKILL.md-Datei aus Name, Beschreibung und Anweisungen, optional mit Skripten und Vorlagen. Der Agent liest zuerst nur Name und Beschreibung und lädt den Rest erst, wenn eine Aufgabe ihn braucht.
KI-Agent
KI, die eine Aufgabe selbstständig in Schritte zerlegt, Werkzeuge nutzt und mehrere Schritte nacheinander abarbeitet.
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